Beim Durchstöbern alter Fotokisten und –Alben muss man oft feststellen, dass die Negative bestimmter Schnappschüsse nicht mehr auffindbar sind und die Erinnerungsfotos langsam verblassen. Vielleicht stellt man auch fest, dass man manches Foto gerne auf CD brennen, anlässlich eines Jubiläums bearbeiten oder einfach nur weitergeben möchte. Ist dies der Fall, so kann man die Fotos auf Papier digitalisieren. Mittlerweile bietet fast jedes Fotolabor solch einen Service an. Auch im Internet findet man viele Anbieter für die Digitalisierung von Fotos. In der Regel zahlt man bei den Fotolaboren vor Ort oder im Internet ungefähr 50 Cent pro digitalisierten Foto, welches man dann auf CD oder DVD erhält. Auch die Bearbeitung der eingereichten bzw. zugeschickten Bilder wird von diesen Dienstleistern, gegen unterschiedliche Aufpreise, angeboten.
Wer ausreichend Zeit hat und über einen Scanner und einen Computer verfügt, der kann seine Fotos aber auch selbst digitalisieren. Die meisten einfacheren Scanner oder Multifunktionsgeräte mit Scanner besitzen eine Auflösung, die dafür ausreichend ist. Für das Scannen von Fotos mit dem Format 9×13 ist eine Auflösung von 300 dpi (300 Punkte pro Zoll) absolut ausreichend. Je höher die Auflösung, die man im Scan-Menü wählt, desto besser ist aber das Ergebnis. Bei Fotos, die die Größe von 10×15 besitzen, sollte mindestens eine Auflösung von 600 dpi gewählt werden. Auch, wenn man sich zuvor noch nie daran gewagt hat, Fotos selbst zu digitalisieren, ist das Vorgehen dabei eine absolut lösbare Aufgabe. Die mitgelieferte Software des Scanners leitet einen durch die einzelnen Arbeitsschritte und macht auch oft das Bearbeiten der einzelnen Fotos möglich. Durch Ausprobieren kommt man so oft zu guten Ergebnissen. Sind die Fotos erst auf dem Rechner, dann kann man mit geeigneter Software auch eine Foto-CD oder -DVD erstellen.
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